Fachmessen, Symposien 
und Fachtagungen 2012
 
 
4. Deutscher Medien Kongress
Kongress für die Werbe- und Medienbranche
Frankfurt am Main,
17.01. und 18.01.2011

Druckforum 2012
Vortragsveranstaltung des
Verbandes Druck und
Medien Baden-Württemberg,
Stuttgart,
27.01. bis 17.02.2012

Paperworld
Internationale Leitmesse
für Papier, Bürobedarf und
Schreibwaren
Frankfurt am Main,
28.01. bis 31.01.2012

CeBIT 2012
Fachmesse für
Kommunikationstechnik
Hannover,
06.03. bis 10.03.2012
 
Siebdruck-Symposium und
Branchentreffen XXL
Frankfurt am Main,
15. und 16.03.2012

Leipziger Buchmesse 2012
Leipzig,
15.03. bis 18.03.2012

DFTA-Frühjahrs-Fachtagung
Kassel,
29.03.2012

Drupa 2012
Düsseldorf,
03. bis 16.05.2012
 
PostPrint Leipzig
Fachmesse für Vorstufe, Druck
und Weiterverarbeitung
Leipzig,
12.09. bis 14.09.2012

Frankfurter Buchmesse
Frankfurt am Main,
10.10. bis 14.10.2012

Druck+Form 2012
Fachmesse für die grafische Industrie
Sinsheim,
10. bis 13.10.2012

viscom frankfurt 2012
Fachmesse für visuelle Kommunikation
Frankfurt am Main,
25. bis 27.10.2012

IFRA Expo 2012
Zeitungsfachmesse
Madrid,
29.  bis 31.10.2012
_________________________

Für die Richtigkeit der Angaben
übernehmen wir keine Gewähr.

News

Letzte Aktualisierung:  31.01.2012                                                                    
 
bvdm-Konjunkturtelegramm:  Deutsche Druckindustrie
Januar 2012
Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie sind um 9 Prozentpunkte schlechter geworden und liegen nun im Antwortsaldo bei Null. Im Januar 2011 lagen sie bei -7%. Die Beurteilungen der Nachfrage und des Auftragsbestandes aus dem Vormonat sanken deutlich auf -17% beziehungsweise -24%, was aber einem typischen Saisonmuster entspricht. Der Abstand zur Geschäftslagebeurteilung der Gesamtindustrie hat sich wieder auf 32 Prozentpunkte erhöht. Ungefähr 40% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslandsaufträge sind mit -17% der Antwortsalden ebenfalls deutlich schlechter geworden.
Im nächsten Quartal
Das Geschäftsklima liegt den vierten Monat in Folge mit -9% wegen der weiterhin schlechten Erwartungen unter der Nulllinie. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft liegen mit 8% der Antwortsalden weiter über Null.
Im nächsten Halbjahr
An den Geschäftserwartungen hat sich gegenüber dem Vormonat mit -18% nichts geändert. Noch immer erwarten zwar 12% der Druckunternehmer eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, aber 30% eine Verschlechterung, 58% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen mit -1% im Saldo zwar nicht gut, aber doch deutlich besser.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 31.01.2012 
 
DIW-Konjunkturbarometer Januar 2012: Hoffnung auf schwarze Null im ersten Quartal
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) deutet auf eine Stagnation des realen Bruttoinlandsprodukts im laufenden Vierteljahr hin und unterstreicht, dass die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal leicht geschrumpft ist. „Für das laufende Vierteljahr macht das Konjunkturbarometer Hoffnung auf eine schwarze Null", sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.
„Zuletzt sind die Daten zur Wirtschaftsleistung überwiegend positiv ausgefallen, und die Stimmung hat sich deutlich aufgehellt", erläutert Fichtner die etwas optimistischere Einschätzung des DIW Berlin.
Ausschließen wollen die DIW-Experten einen weiteren leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung in diesem Quartal aber nicht: „Die Auftragslage in der Industrie bleibt schwach, das dürfte die Industrie zu Jahresbeginn noch belasten", begründet DIW-Konjunkturexperte Simon Junker die derzeit noch gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung. Neben anhaltend gedämpften Exporten dürften auch die Investitionen zunächst noch schwach bleiben. „Die zuletzt gestiegene Stimmung in den Unternehmen ergibt sich eher aus einer verbesserten Beurteilung der zukünftigen Entwicklung", so Junker. „Die Einschätzung der aktuellen Lage hat sich zunächst noch weiter eingetrübt."
„Ab der Jahresmitte wird die deutsche Wirtschaft dann wieder ordentlich zulegen", sagt Fichtner. „Wenn die Krise im Euroraum sich weiter beruhigt, könnte sich die deutsche Wirtschaft zügig erholen." Vor allem die Exportindustrie kann dann nach Einschätzung des DIW Berlin ihre strukturellen Vorteile wieder ausspielen und von einer Belebung der Weltwirtschaft profitieren. Insgesamt dürfte die konjunkturelle Flaute des Winterhalbjahres dann ohne größere Belastungen am Arbeitsmarkt vorbeigehen.
Quelle: DIW Berlin, 31.01.2012 
 
drupa 2012 wieder mit Highlights Touren: Maßgeschneiderte Führungen zu zehn aktuellen Themen
Für Besucher, die sich mit den aktuellen Themen und Produkten der drupa 2012 eingehender beschäftigen wollen, sind die Highlights Touren genau das richtige Angebot. Die Touren greifen zehn aktuelle Themenfelder der Branche auf und führen die Besucher während des kommentierten Rundgangs zu relevanten Ausstellern.
„Die drupa bietet die einmalige Gelegenheit, die internationalen Technologieführer, ihre Produkte und Dienstleistungen aus erster Hand kennenzulernen. Dabei ist es für die Besucher manchmal schwierig, in dieser Angebotsfülle einen Überblick über ihr spezielles Interessengebiet zu bekommen. Hier bieten die Highlights Touren einen einmaligen Nutzen: Informationen in schneller und kompakter Form", erläutert Manuel Mataré, Director der drupa 2012, den besonderen Mehrwert der Highlights Touren. Die Touren werden wie schon in den letzten Jahren von der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft veranstaltet.
In kleinen Gruppen (maximal zehn Besucher) werden die Tour-Teilnehmer zu sechs bis acht ausgewählten Ausstellern gebracht. Kompetente Gesprächspartner erläutern die jeweilige Technologie und stehen für Rückfragen zur Verfügung.
Die drupa 2012 Highlights Touren werden zu folgenden zehn Themenfeldern angeboten:
1. Kreation und Produktion - Design, Bildbearbeitung und Produktionssteuerung
2. Workflow-Systeme - Web und Print: Die perfekte crossmediale Produktion
3. Offsetdruck - Wirtschaftliche Produktion durch Automatisierung
4. Value Added Printing - Mehr Wert rund um den Druck
5. Green Printing - Ökologisch effizient produzieren
6. Wachstumsmarkt Digitaldruck - Druck- und Weiterverarbeitung für innovative Produkte
7. Large Format Printing & Werbetechnik - Wo Druck groß herauskommt
8. Druckweiterverarbeitung & Logistik - Die Vielfalt der Möglichkeiten nach dem Druck
9. Verpackungs- und Etikettenproduktion - Neue Prozess-Lösungen und Anwendungen
10. Funktionale Printprodukte - Die neue Dimension des Druckens

Eine ideale Ergänzung der Highlights Touren sind die Technology Guides der jeweiligen Themenfelder. Während im Rahmen der Highlights Touren aus Zeitgründen nur eine Auswahl von Ausstellern besucht werden kann, bieten die zweisprachigen Publikationen (deutsch und englisch) den kompletten Überblick über die Trends, zukunftsweisende Technologien und die relevanten Aussteller.
Die Teilnahmegebühren für die Highlights Touren betragen bei Buchung vor Messebeginn 45 Euro (40 Euro für DD-Abonnenten und Mitglieder von Partnerverbänden); hinzu kommt noch das deutlich ermäßigte Online-Ticket  in Höhe von 40,00 Euro.
Quelle: http://www.drupa.de/ , 22.01.2012
 
Erzeugerpreise 2011: + 5,7 % gegenüber 2010 - höchste Veränderungsrate seit 1982
WIESBADEN - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Jahresdurchschnitt 2011 um 5,7 % höher als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das die höchste Veränderungsrate seit 1982 (+ 6,0 %). 2010 lag sie bei + 1,6 %, 2009 war sie um 4,2 % zurückgegangen.
Den größten Einfluss auf die Entwicklung der Erzeugerpreise hatten die steigenden Energiepreise: 2011 war Energie um 10,6 % teurer als 2010. Die Preise für Mineralölerzeugnisse nahmen um 16,6 % zu, die für Erdgas um 14,9 %. Dabei wurde Erdgas für Ortsgasversorgungsunternehmen, die Erdgas an Endverbraucher absetzen, um 18,3 % teurer, für Haushalte um 4,5 %. Elektrischer Strom kostete durchschnittlich 6,4 % mehr als 2010. Während Haushalte für Strom 7,0 % mehr zahlen mussten als 2010, stieg der Preis für Weiterverteiler um 2,9 %.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Erzeugerpreise 2011 gegenüber dem Vorjahr nur um 3,5 % (2010 gegenüber 2009: + 1,7 %).
Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 22.01.2012 
 
Siebdruck-Symposium und Branchentreffen XXL
Am 15. und 16. März 2012 lädt die Interessengemeinschaft Digitaldruck (digicom) und die Bundesinnung für das Siebdrucker-Handwerk (BSH) nach Frankfurt am Main, Holiday Inn, zum Siebdruck-Symposium 2012 und Branchentreffen XXL.
Hauptthemen des ersten Veranstaltungstages, 15. März 2012, sind Komponenten für eine wettbewerbsgerechte Siebdruckvorstufe und Antworten auf die Fragen: Hat der grafische Siebdruck noch Zukunft? In welchen Bereichen ist der Siebdruck erfolgreich? Wo sind neue Wachstumspotenziale? Best-Practice Beispiele, wie High-Tech-Produkte, Teiledruck, Textildruck oder funktioneller Siebdruck, sollen Siebdruckereien helfen, die technischen Weichen für die Zukunft zu stellen. Am Abend feiert die Bundesinnung für das Siebdrucker-Handwerk mit einer Festveranstaltung ihr 25jähriges Bestehen.
Branchentreffen XXL
Der zweite Veranstaltungstag (16.März 2012) widmet sich ganz dem Thema Großformatdruck. Hierbei stehen besonders die Themen Ökonomie und Ökologie im Fokus. Dazu werden einerseits der Blick auf andere Branchen und strategische Allianzen gerichtet, andererseits Umweltschutzaspekte auch aus Kundensicht beleuchtet.
Nähere Einzelheiten zur Veranstaltung sind unter http://www.branchentreffenxxl.de/ erhältlich.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 11.01.2012 
 
bvdm-Konjunkturtelegramm: Deutsche Druckindustrie 
Dezember 2011
Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäfts­lage in der Druckindustrie sind mit 9% der Antwortsalden nahezu konstant geblieben und den fünften Monat in Folge positiv. Die Beurteilung der Nachfrage aus dem Vormonat sank weiter, bleibt aber positiv, während sich die Beurteilung der Auftrags­bestände vom Vormonat kaum verändert hat und mit +1% nahe der Unzufriedenheitsgrenze liegt. Der Abstand zur Geschäfts­lagebeurteilung der Gesamt­industrie hat sich weiter auf 22 Prozentpunkte reduziert, nachdem er beim Langzeithoch im Juli 2011 drei Mal so hoch war. Ungefähr 35% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslands­aufträge sind mit -5% der Antwortsalden noch immer schlecht.
Im nächsten Quartal
Das Geschäftsklima liegt den dritten Monat in Folge mit -5% wegen der weiterhin schlechten Erwartungen unter der Nulllinie. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft halten sich mit 3% der Antwortsalden weiter knapp über Null.
Im nächsten Halbjahr
Die Geschäftserwartungen sind mit -18% der Antwortsalden noch schlechter geworden. Wie im Vormonat erwarten nur noch 12% der Druck­unternehmer eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, aber 30% eine Verschlechterung, 58% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahres­monat waren die Erwartungen mit +0% im Saldo zwar nicht gut, aber doch deutlich besser.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 03.01.2012
 
ifo Geschäftsklima aufgehellt
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Dezember weiter verbessert, nachdem es sich bereits im Vormonat stabilisiert hatte. Die momentane Geschäftslage wird von den Unternehmen als unverändert günstig angegeben. Die Geschäftserwartungen der Firmen haben sich zum zweiten Mal in Folge verbessert. Die deutsche Wirtschaft scheint dem Abschwung Westeuropas erfolgreich zu trotzen. Insofern ist für Weihnachten Gutes zu vermelden.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist das Geschäftsklima unverändert geblieben. Die Industrieunternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage zwar als etwas weniger gut als im November. Von einem Absturz wie im Jahr 2008 kann aber nicht die Rede sein. Vielmehr zeigen sich Stabilisierungstendenzen. Für das kommende halbe Jahr schätzen die Unternehmen ihre Perspektiven sogar als etwas günstiger ein. Auch im Auslandsgeschäft werden wieder mehr Chancen gesehen. Das Übergewicht der Unternehmen, die ihren Mitarbeiterstamm erhöhen wollen, ist allerdings etwas kleiner geworden.
Der Geschäftsklimaindex ist im Großhandel etwas und im Einzelhandel deutlich gestiegen. In beiden Handelsstufen wird die Geschäftslage positiver bewertet als bisher. Zudem sind die Erwartungen der Groß- und der Einzelhändler zuversichtlicher. Das spricht für ein gutes Weihnachtsgeschäft.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima noch weiter verbessert. Die befragten Bauunternehmen berichten von einer etwas günstigeren Geschäftslage als im November. Im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sind sie zudem hoffnungsvoller.
Quelle: ifo Institut, 27.12.2011 
 
Drupa 2012 - VDP goes Print Power
Bonn, November 2011 - Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) wird im kommenden Jahr auf seinem Drupa-Stand die Initiative Print Power präsentieren. Das Erscheinungsbild des Standes wird wesentliche Elemente der „I am the power of print"-Kampagne aufgreifen und in einer attraktiven Standarchitektur umsetzen. Auch das Thema der Vernetzung des Mediums Print mit elektronischen Medien wird, z.B. durch großflächige QR-Codes, auf dem Stand thematisiert werden.
Der VDP/Print Power-Stand soll Vertretern aus der gesamten Wertschöpfungskette Print als Anlaufstelle und Kontaktplattform dienen. Um den Dialog zu fördern werden außerdem unterschiedliche Partner zu Einzelevents an den Stand einladen. Dies werden einige nationale Print Power Organisationen aber auch Printmedien spezifische Partner, etwa die Briefumschlaghersteller sein. VDP/Print Power werden sich darüber hinaus intensiv mit den auf der Messe ausstellenden Partnern aus allen Bereichen vernetzen. So gibt es z.B. enge Kontakte zu Print City und den großen Druckmaschinenherstellern, die bereits Partner von Print Power sind.
Die Initiative Print Power hat das Ziel, die Nutzung des Mediums Print zu fördern und seine Bedeutung im Marketingmix gegenüber Mediaentscheidern hervorzuheben. Sie wird europaweit derzeit von mehr als 1000 nationalen und internationalen Verbänden sowie Einzelunternehmen der Wertschöpfungskette Print unterstützt. Dazu zählen Papierhersteller, der Papiergroßhandel, Drucker, Hersteller von Druckmaschinen, Briefumschlaghersteller, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie Postdienstleister. 
In 13 europäischen Ländern haben sich nationale Print Power Arbeitsgruppen gebildet, die in national ausgerichteten Kampagnen die Effizienz des Mediums Print kommunizieren. Country Manager von Print Power Deutschland ist Dr. Jörg Sensburg, Geschäftsführer der IGEPA und Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Papiergroßhandels. Als Sekretariat unterstützt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des VDP die Arbeit von Print Power. Operativ wird die Kampagne von der Aalener PR-Agentur Kuechler Communications betreut.
Quelle: Quelle: vdp, 27.12.2011 
 
bvdm-Konjunkturtelegramm: Deutsche Druckindustrie
November 2011
Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie sind gegenüber Oktober mit +8% der Antwortsalden leicht gesunken. Die Beur­­­teilung der Nachfrage aus dem Vormonat ist nahezu konstant geblieben und weiter zweistellig positiv, während sich die Beurteilung der Auftrags­bestände vom Vormonat um 16 Prozentpunkte verschlechtert hat und mit -2% nun nach zwei Monaten mit positiven Werten wieder negativ ist. Der Abstand zur Geschäfts­lage­­beurteilung der Gesamt­­industrie hat sich mit derzeit 23 Prozent­punkten deutlich reduziert, nachdem er im Juli 2011 mit 66 Prozentpunkten ein Langzeithoch erreicht hatte. Ungefähr 40% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslandsaufträge haben sich mit -10% der Antwortsalden deutlich verschlechtert.
Im nächsten Quartal
Das Geschäftsklima liegt den zweiten Monat in Folge mit -3% wegen der weiterhin schlechten Erwartungen unter der Nulllinie. Die Erwartungen für das Auslands­­geschäft halten sich mit 4% der Antwortsalden weiter knapp über Null.
Im nächsten Halbjahr
Die Geschäftserwartungen sind mit -14% der Antwortsalden weiterhin schlecht. Nur noch 12% der Druck­unternehmer erwarten eine Verbesserung der Geschäfts­lage in sechs Monaten, 26% eine Verschlechterung, 62% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen mit +5% im Saldo noch positiv.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 29.11.2011 
 
Bundesverband Druck und Medien zieht 2012 nach Berlin
Der Bundesverband Druck und Medien wird Ende des Jahres 2012 den Sitz der Geschäftsstelle von Wiesbaden nach Berlin verlegen. Darauf verständigte sich der Hauptvorstand des Verbandes mit breiter Mehrheit in seiner jüngsten Sitzung in Frankfurt am Main.
Der Verband reagiert damit auf die steigenden Anforderungen an die politische Interessenvertretung des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes.
„Die Europäisierung und Globalisierung erfordern einen stärkeren Einsatz für die Unternehmen der Branche und einen weiteren Schulterschluss mit anderen Branchen- und Arbeitgeberverbänden. Für die deutsche Druckindustrie wichtige Themen in der Wirtschafts-, Sozial- und Energiepolitik sowie in der Mittelstandsförderung brauchen eine starke Stimme im politischen Zentrum Berlin", begründete Hauptgeschäftsführer Dr. Paul Albert Deimel die Entscheidung des Verbandes. Über die nationale Politik sollen auch die Interessen der Branche in der europäischen Politik gestärkt werden. So werden beispielsweise Wettbewerbspolitik, Umweltschutz und Handelspolitik hauptsächlich durch die EU bestimmt.
Im Wettbewerb mit anderen Medien und ausländischen Druck- und Medienbetrieben kommt der politischen Interessenvertretung der Druckindustrie eine entscheidende Bedeutung zu.
Neben der Sitzverlegung des Bundesverbandes gab der Hauptvorstand auch den Weg frei für eine stärkere Vernetzung der gesamten Verbandsorganisation. Die elf Landesverbände Druck und Medien gewährleisten eine flächendeckende Betreuung der Mitgliedsbetriebe in allen technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen vor Ort. Das Beratungsnetzwerk printxmedia der Druck- und Medienverbände steht für das erweiterte Dienstleistungsangebot, wie z.B. Betriebsanalysen, Zertifizierungen und Schulungen. Der bvdm kanalisiert und transportiert die relevanten Themen sowohl zu den politischen Entscheidungsträgern und Partnern als auch in die Branche."Mit dieser Ergänzung sind die Druck- und Medienverbände gut für die Zukunft aufgestellt", so der bvdm.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 16.11.2011 
 
Zwei neue, exklusive Oberflächen für die Black Magic-Range der Papier Union
Mit Black on Black und Twist ergänzen jetzt zwei neue, sehr exklusive Varianten die Black Magic-Familie der Papier Union und unterstreichen die Positionierung dieser Range im absoluten Premium-Bereich.
Black Magic Black on Black ist ein gussgestrichener, schwarzer Karton mit schwarzer Rückseite. Hier verbinden sich eine super weiche und spiegelglänzende Oberfläche mit hohem Volumen, hervorragender Steifigkeit und schnellem Trocknungsverhalten. Der 250 g/qm schwere Karton ist ideal für Luxus-Verpackungen, edle Einbände und Cover, aber auch besonders individuelle Visiten- oder Grußkarten.
Die Vorderseite von Black Magic Twist wird von prägnanten Synthesefasern durchzogen. Eine ungewöhnliche Oberfläche, die Stärke mit einzigartiger Optik kombiniert. Perfekt für besonders kreative Anwendungen und Verpackungen, die eine jüngere, design-orientierte und sehr anspruchsvolle Zielgruppe begeistern sollen. Dabei eignet sich Twist für die meisten konventionellen Druck- und Weiterverarbeitungsmethoden. Es ist in 120 bzw. 290 g/qm erhältlich und besitzt - wie Black on Black - eine schwarze, offset-matte Rückseite.
Die gesamte Black Magic-Range ist FSC-zertifiziert. Muster der Black Magic-Range sind erhältlich beim MusterService der Papier Union (FreeFax 0800 66 66 777, bzw. e-Mail beratung@papierunion.de).
Quelle: Papier Union, 03.11.2011 
 
Heidelberg und Papier Union vereinbaren strategische Partnerschaft für den Vertrieb von Saphira Verbrauchsmaterialien in Deutschland
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und die Papier Union GmbH, eine Tochter der international tätigen Inapa Gruppe mit Sitz in Portugal, haben eine strategische Partnerschaft für den Vertrieb von Saphira Verbrauchsmaterialien in Deutschland vereinbart. Ab sofort können die Kunden der Papier Union in Deutschland ein umfangreiches Saphira Produktportfolio über die üblichen Bestellwege des Unternehmens beziehen. Kunden profitieren dabei besonders von der bekannten Heidelberg Premiumqualität und dem effizienten und branchenspezifischen Logistiknetzwerk der Papier Union.
Für die Papier Union bedeutet die Kooperation mit Heidelberg eine deutliche Ausweitung ihres Produktportfolios, die ihren Kunden zusätzliche Schnittstellen beim Einkauf ihrer Verbrauchsmaterialien erspart.
„Durch die Vertriebskooperation mit der Papier Union ermöglichen wir einem weitaus größeren Kundenkreis als bisher den einfachen Zugang zu unserem Saphira Portfolio. Damit können ab sofort besonders Druckereien von den hohen Saphira Qualitätsstandards für eine stabile und nachhaltige Druckproduktion profitieren, die bislang nicht zum Kundenkreis von Heidelberg gehören", so Reginald Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH.
„Die Papier Union ist zuversichtlich, mit einem bundesweiten Vertriebsansatz, der die komplette Printmedien-Industrie in Deutschland bedient, die strategische Partnerschaft mit Heidelberg zum Erfolg zu führen. Wir werden einen erfolgreichen Beitrag dazu leisten, die Saphira Produkte bei unseren Kunden einzuführen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Heidelberg", so José Félix Morgado, Vorstandsvorsitzender der Inapa Gruppe.
Quelle: Papier Union, 31.10.2011 
 
Kredithürde erneut gestiegen
Die Kredithürde - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Oktober 2011
Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Oktober den zweiten Monat in Folge gestiegen. Sie hat um 0,8 Prozentpunkte zugenommen, so dass nun 23,0% der befragten Unternehmen über eine restriktive Kreditvergabe durch die Banken klagen. Die Kredithürde ist damit weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Wert. Doch hat sie ihren Tiefpunkt wohl erst einmal durchschritten. Das Thema Kreditvergabe dürfte damit für die Unternehmen wieder etwas stärker in den Fokus geraten.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kredithürde für kleine Unternehmen deutlich gestiegen. Sie hat sich hier um 2,8 Prozentpunkte auf 26,4% erhöht. Bei den mittelgroßen Firmen hat sie im 0,5 Prozentpunkte auf 19,5% zugelegt. Dagegen beschweren sich bei den großen Unternehmen 0,3 Prozentpunkte weniger Befragungsteilnehmer über das Bankenverhalten. Die Kredithürde steht hier nun bei 20,5%.
Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde im Oktober um 2,5 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Ihr Wert beträgt 31,9%. Nahezu unverändert ist die Kredithürde dagegen im Handel. Hier hat sie lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 21,1% zugenommen.
Quelle: ifo Institut, 31.10.2011 
 
DIW-Konjunkturbarometer Oktober 2011: Starkes Wachstum im dritten Quartal - aber keine Fortsetzung in Sicht
Laut DIW-Konjunkturbarometer dürfte die deutsche Wirtschaft zwischen Juli und September um kräftige 0,4 Prozent zugelegt haben. „Im dritten Quartal haben die Unternehmen noch von dem guten Auftragsbestand aus den Vormonaten profitiert", erläutert DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „Die Industrie dürfte die Produktion spürbar ausgeweitet haben und das Wachstum in Deutschland damit anschieben". Auch im Bausektor und im Handel zeigen die Indikatoren weitere Zuwächse an, während die Umsätze im Gastgewerbe und im Kfz-Einzelhandel wohl sinken werden.
Unter dem Eindruck der Euro-Krise dürften Verbraucher wie Unternehmen jedoch vielfach langfristige Entscheidungen verschieben und damit die Wirtschaft im Winterhalbjahr bremsen. Dies zeigen sowohl Konsumenten- als auch Unternehmensumfragen: „Seit August hat sich die Stimmung dramatisch getrübt - was darauf hindeutet, dass die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal stagniert", fasst DIW-Konjunkturexperte Simon Junker die  weiteren Aussichten zusammen.
Doch die konjunkturelle Abkühlung im Winterhalbjahr wird nach Einschätzung von DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner ein vorübergehender Dämpfer bleiben: „Wenn sich die Politik in der Euro-Krise auf eine glaubhafte Lösung einigen kann, haben die Wirtschaftsakteure wieder Planungssicherheit - dann werden sie auch aufgestaute Konsum- und Investitionspläne nachholen".
Quelle: DIW Berlin, 31.10.2011 
 
Erzeugerpreise September 2011: + 5,5 % gegenüber September 2010
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im September 2011 um 5,5 % höher als im September 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Index gegenüber dem Vormonat August 2011 um 0,3 %.
Die Preissteigerungen für Energie waren im September 2011 für gut zwei Drittel der gesamten Jahresveränderungsrate verantwortlich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Energiepreise um 11,1% höher, gegenüber dem Vormonat August 2011 stiegen die Preise um 0,5 %. Ohne Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise im September 2011 um 3,1 % höher als im September 2010. Gegenüber August 2011 stiegen sie leicht um 0,1 %.
Mineralölerzeugnisse kosteten im September 2011 insgesamt 18,3 % mehr als im September 2010. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 2,5 %. Leichtes Heizöl wies mit + 24,8 % eine besonders hohe Jahresveränderungsrate auf, gegenüber August 2011 stiegen die Preise um 4,2 %. Auch die Preise für Dieselkraftstoff (+ 15,9 %) und Motorenbenzin (+ 13,1 %) lagen weit über dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vormonat stiegen hier ebenfalls die Preise, für Dieselkraftstoff um 3,0 % und für Moto­renbenzin um 2,8 %. Flüssiggas als Kraft- oder Brennstoff kostete 12,0 % mehr als im September 2010, gegenüber August 2011 fielen die Preise aber um 4,2 %.
Die Preise für Erdgas lagen im September 2011 um 15,1 % über dem Vorjahresstand, gegenüber August 2011 fielen sie um 0,1 %. Ortsgasversorgungsunternehmen, die Erdgas an Endverbraucher absetzen, mussten 18,3 % mehr bezahlen als im September 2010 (- 0,3 % gegenüber August 2011). Für Haushalte war Erdgas 5,4 % teurer als ein Jahr zuvor (+ 0,9 % gegenüber August 2011).
Für elektrischen Strom waren die Preise über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 6,7 % höher als im September 2010, gegenüber August 2011 stiegen sie leicht um 0,1 %. Für Sondervertragskunden kostete Strom 11,2 % mehr als im September 2010 (+ 0,2 % gegenüber August 2011). Die Strompreise für Haushalte lagen 6,7 % über dem Vorjahresstand (unverändert gegenüber August 2011).
Quelle: © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 20.10.2011 
 
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2011: Europäische Schuldenkrise belastet deutsche Konjunktur
Im Sommer 2011 haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft deutlich verschlechtert. Insbesondere droht in Europa die Staatsschuldenkrise, sich zu einer Bankenkrise auszuweiten. Dies belastet zunehmend auch die deutsche Konjunktur. Die stark erhöhte Unsicherheit wird die inländische Nachfrage dämpfen, und der Außenhandel dürfte aufgrund der schwierigen Lage wichtiger Handelspartner nicht mehr zur Expansion beitragen. Die Institute erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 2,9 % und im kommenden lediglich um 0,8 % zunimmt. Die Arbeitslosenquote dürfte nur noch wenig zurückgehen von 7,0 % auf  6,7 % im Jahr 2012. Die Inflationsrate von voraussichtlich 2,3 % im Jahr 2011 und 1,8 % im Jahr 2012 wird mehr und mehr vom inländischen Preisauftrieb bestimmt. Das Budgetdefizit des Staates wird auf 0,9 % in Relation zum Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr und 0,6 % im kommenden Jahr zurückgehen. Das größte Risiko besteht in einer Zuspitzung der europäischen Schulden- und Vertrauenskrise, durch die sich die Finanzierungsbedingungen für die Wirtschaft merklich verschlechtern könnten. Die Wirtschaftspolitik in der EU hat sich bisher stark darauf konzentriert, die Insolvenz eines Eurostaates mit allen Mitteln zu verhindern. Stattdessen sollte sie einen funktionsfähigen Insolvenzmechanismus für Staaten und ein europäisches Verfahren für eine Rekapitalisierung und gegebenenfalls eine geordnete Insolvenz von Banken schaffen.
Quelle: ifo Institut, 17.10.2011 
 
Endspurt MfG Award - Verlängerung Einreichefrist bis 30. September 2011.
Preisverleihung mit Alessio Leonardi, Jean-Jacques Schaffner und Thilo von Debschitz
Aufgrund der in den letzten Tagen sprunghaft angestiegenen Einsendezahl verlängert der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die Teilnahmefrist des 20. MfG Awards um zwei Wochen bis Freitag, den 30. September 2011. So haben Designer, Agenturen, Druckereien, Verlage und deren Auftraggeber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz noch etwas mehr Zeit, sich dem kreativen Wettbewerb zu stellen.
Zum MfG Award können herausragende Geschäftspapierausstattungen (Briefbögen, Visitenkarten), Eigenwerbung von Druckereien (z.B. Imagebroschüren) und Formulare (Print oder online) eingereicht werden. Auch Studierende und Auszubildende, bei denen die Einsendungen von Gestaltungsentwürfen und Mustern zulässig sind, erhalten in diesem Jahr wieder ihre Chance. Neben dem Nachwuchsförderpreis über 500 Euro warten attraktive Sachpreise auf die Gewinner.
Eine neunköpfige Expertenjury - unter anderem besetzt mit Prof. Ivica Maksimovic (Hochschule der Bildenden Künste, Saarbrücken), Borries Schwesinger (Autor „Formulare gestalten", Design Director bei NOSE Design, Zürich), Prof. Armin Lindauer (Hochschule Mannheim, Fakultät Gestaltung) und Oliver Klyne (Novum World of Graphic Design, München) - wird alle Arbeiten nach kommunikativer Qualität, typografischer Gestaltung, sprachlicher Verständlichkeit, organisatorischer Effizienz und technischer Ausführung beurteilen.
Die Preisverleihung des Wettbewerbs, der in diesem Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum begeht, findet am 8. Dezember 2011 in der Print Media Academy in Heidelberg statt. Alessio Leonardi, italienischer Designer und Typograf in Berlin, stellt in seinem Vortrag die provokante Frage „Wer braucht heute noch Briefbögen?". Der Schweizer Designer und Fotograf Jean-Jacques Schaffner (Designersfactory, Basel) blickt auf 20 Jahre MfG Award zurück, seine persönliche Retrospektive trägt den Titel „Wie gewinnt man beim MfG Award?". Die Laudationes auf die Siegerarbeiten werden vom Designer Thilo von Debschitz (Q, Wiesbaden) gehalten. Nach der Preisverleihung wird die Ausstellung mit preisgekrönten Arbeiten aus 20 Jahren MfG Award eröffnet.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 19.09.2011  
 
ifo Analyse: Deutsches Risiko aus der Euro-Rettung steigt auf 465 Mrd. Euro
Die Eurokrise wird für die deutschen Steuerzahler potenziell immer teurer. Das Haftungsrisiko Deutschlands aus den Rettungssummen wird mit den neuen Beschlüssen zum europäischen Rettungsschirm, die diesen Monat ratifiziert werden sollen, auf 465 Mrd. Euro steigen, ergab eine Berechnung des ifo Instituts. Noch im April hatte die Haftungssumme unter 400 Mrd. Euro  gelegen. Falls die GIPS-Länder Griechenland, Italien, Portugal und Spanien insolvent werden, haftet Deutschland für 33 % der EZB-Kredite. In der Haftungssumme haben die ifo-Wissenschaftler eine Insolvenz Italiens noch nicht als Möglichkeit unterstellt.
Insgesamt wurden von der Staatengemeinschaft und ihren Notenbanken bereits 802 Mrd. Euro an Hilfskrediten für notleidende Euro-Staaten vergeben. Darin enthalten sind das erste Griechenland-Paket (80 Mrd. Euro) sowie die Hilfen über den EFSF, den EFSM und den IWF an Griechenland, Irland und Portugal (252 Mrd. Euro). Hinzu kommt die auf 143 Mrd. Euro gestiegenen Summe der Staatsanleihen, die die Notenbanken des EZB-Systems auf Anweisung des Zentralbankrates gekauft haben, sowie die Summe der versteckten Target-Kredite in Höhe von 327 Mrd. Euro an die GIPS-Länder, die im Wesentlichen von der Bundesbank kamen und in den letzten drei Jahren 61% des Nettokapitalexports der Bundesrepublik Deutschland ausmachten. Ex-Bundesbank-Präsident Helmut Schlesinger hatte seiner Behörde im letzten ifo-Schnelldienst vorgeworfen, die Gefahren dieser Kredite für die Bundesrepublik Deutschland zu unterschätzen.
Nach den vorbereitenden Beschlüssen der EU vom 21. Juli, die am 29. September zur Ratifizierung dem Bundestag vorgelegt werden, soll der mögliche Kreditumfang gegenüber dem heutigen Stand noch einmal verdoppelt werden und dann bei bis zu 1 670 Mrd. Euro liegen. Insbesondere soll der Kreditrahmen des EFSF auf 780 Mrd. Euro erweitert werden, wobei 440 Mrd. Euro als AAA-Kredit aufgenommen werden können.
"Die Märkte beobachten die deutsche Beteiligung an den Rettungspaketen mit zunehmender Nervosität und verlangen immer höhere Versicherungsprämien für deutsche Staatspapiere", sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Im August ist die jährliche Prämie für die Versicherung zehnjähriger Staatspapiere (CDS) erstmals auf das Niveau der britischen Staatspapiere gestiegen und hat den Wert von 1% erreicht. „Bei Risikoneutralität entspricht dies einer vermuteten Konkurswahrscheinlichkeit Deutschlands von knapp 10% innerhalb von zehn Jahren", sagte Sinn.
Die Kredite werden den Krisenländern zu Zinsen gewährt, die weit unter den Marktzinsen der betroffenen Länder liegen, weil sie das Anlagerisiko nicht widerspiegeln. Für eine Kreditversicherung der genannten Staaten müssen heute zum Teil zweistellige Avalzinsen (Bürgschaftszinsen) gezahlt werden. Indem Deutschland diese Kreditversicherung umsonst zur Verfügung stellt, gewährt es den Krisenländern bereits heute geldwerte Leistungen in beträchtlichem Umfang. „Falls sich Deutschland auf den Märkten gegen den Kreditausfall versichern wollte, wäre der Effektivzins für alle gewährten Kredite negativ", sagte Sinn. Für die Target-Kredite ist er real ohnehin negativ, weil der Hauptrefinanzierungssatz von derzeit 1,5 Prozent, zu dem sie gewährt werden, nicht einmal die Inflationsrate abdeckt.
Quelle: ifo Institut, 19.09.2011 
 
Papier Union erhöht Preise für grafisches und Office-Sortiment
Die Papierhersteller haben erneut angekündigt, ihre Preise zu erhöhen. Sie begründen dies mit erneut gestiegenen Produktionskosten und weiterhin unbefriedigender Ertragslage.
Um den gewohnten Service für ihre Kunden aufrechterhalten zu können, ist es für die Papier Union unvermeidbar, die Preise für ihr grafisches Sortiment zum 15. September um 9% anzuheben. Die Preise für Officepapiere werden um 6 % erhöht.
Das Unternehmen bittet seine Kunden um Verständnis für diese Maßnahme und hofft auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Quelle: Papier Union, 29.08.2011 
 
Kalkulationsunterlagen für die Aus- und Weiterbildung mit neuer Systematik
Der Bundesverband Druck und Medien veröffentlicht neue Kalkulationsunterlagen für die Aus- und Weiterbildung in der Druckindustrie. Grund: Der technische Wandel erfordert auch Anpassungen an den veränderten Kosten- und Leistungsstrukturen. Diese müssen in der Aus- und Weiterbildung berücksichtigt werden.
Betroffen von der Überarbeitung sind alle Kosten- und Leistungswerte. Ein paralleler Einsatz der bisherigen und der neuen Ausgaben der Kalkulationsunterlagen in Unterricht und Prüfungen ist nicht zu empfehlen, da die Ergebnisse nicht vergleichbar sind. Für Prüfungen rät der bvdm, verbindlich festzulegen, welche Ausgabe der Ausbildungsgrundlagen für die Berechnung der Lösung zu verwenden ist. Für Mediengestalter Digital und Print, Medienfachwirte und Industriemeister Druck ist die bisherige Ausgabe der Kalkulationsunterlagen, Art.-Nr. 83109, noch bei folgenden Prüfungen zu verwenden:
  • Mediengestalter: im Sommer 2011 und Winter 2011/2012
  • Medienfachwirte: im Herbst 2011 und Frühjahr 2012
  • Industriemeister Druck: im Herbst 2011 und Frühjahr 2012
Ab der Sommerprüfung 2012 der Mediengestalter bzw. ab Herbst 2012 der Medienfachwirte und Industriemeister Druck bildet dann die neue Ausgabe II, Art.-Nr. 83122, die Grundlage der Prüfungen. Bei Seminaren und Kursen, die auf diese oder spätere Prüfungen vorbereiten, ist die Systematikänderung zu berücksichtigen. Alle Dozenten der Druckkalkulation werden gebeten, diesen Systematikwechsel bei der Unterrichtsplanung entsprechend zu berücksichtigen. Die Dozenten der Druck- und Medientechniker-Schulen und der Hochschulen werden gebeten, ihre Lehr- und Prüfungsplanung entsprechend anzupassen.
Die bisherige Ausgabe ist auch nach Veröffentlichung der neuen Ausgabe II weiter erhältlich. Bei Bestellung der Ausbildungsgrundlagen unter http://www.point-online.de/ sollte unbedingt die Ausgabenversion - Ausgabe I, Art.-Nr. 83109 und Ausgabe II, Art.-Nr. 83122 - beachtet werden, um die für die Prüfung jeweils relevante Ausgabe zu erwerben. Der Verkauf der Ausgabe I wird im Sommer 2012 eingestellt.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 29.08.2011
 
ifo Geschäftsklima erheblich abgekühlt
Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im August deutlich gesunken. Die Unternehmen haben ihre Erwartungen an den Geschäftsverlauf im kommenden halben Jahr stark zurückgeschraubt. Ihre aktuelle Geschäftslage bewerten die Firmen weiterhin vorwiegend als gut, allerdings war die Situation in den vergangenen Monaten noch merklich günstiger. Die deutsche Wirtschaft kann sich den weltweiten Turbulenzen nicht entziehen.
Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Geschäftsklimaindex erneut nachgegeben. Die aktuelle Geschäftslage stufen die Firmen nicht mehr ganz so häufig als gut ein. Ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr bewerten die Unternehmen wesentlich zurückhaltender als bisher. Die Erwartungen an das Exportgeschäft haben sie weiter reduziert. Die Personalplanungen sehen nach wie vor eine Aufstockung der Mitarbeiterzahl vor, sie sind aber nicht mehr so expansiv wie in den vergangenen Monaten.
Abgekühlt hat sich auch das Geschäftsklima im Einzelhandel und noch stärker im Großhandel. In beiden Handelsstufen wird die Geschäftslage nicht mehr so positiv eingeschätzt wie im vergangenen Monat. Der Optimismus der Handelsunternehmen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten ist weitgehend gewichen.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima ebenfalls eingetrübt. Die Unternehmen sind mit ihrer Geschäftssituation nicht mehr so zufrieden wie bislang. Auch bezüglich der Entwicklung in der nächsten Zeit sind die befragten Baubetriebe zurückhaltender als im Juli.
Quelle: ifo Institut, 29.08.2011 
 
Die Vorbereitungen für die PostPrint 2011 laufen auf Hochtouren 
Vom 14. bis 16. September 2011 findet die Fachmesse für Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung erstmals in Leipzig statt. Namhafte Aussteller wie KYOCERA MITA DEUTSCHLAND, Ring Grafischer Fachhändler, Kern GmbH und GRAPHIA Willy Nothnagel präsentieren sich auf der Fachmesse. 
„Wir bilden in diesem Jahr auf der PostPrint erstmals auch die Druckvorstufe ab und stellen somit den gesamten Druckworkflow dar", so Kati Fritzsche, Projektdirektorin der PostPrint. „Dieser ganzheitliche Ansatz kommt bei den Ausstellern gut an und spiegelt sich in der Verteilung der Aussteller wider. Alle drei Ebenen - Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung - sind gleichermaßen auf der Messe vertreten."
Neben den wichtigen Marktführern und Beiratsmitgliedern wie Konica Minolta Business Solutions Deutschland, Heidelberg, Illies Graphik, Mathias Bäuerle, menges SOLUTIONS und X-doc-solution haben sich in den letzten Wochen zahlreiche weitere Branchenführer angemeldet. Dazu zählen Pitney Bowes Deutschland, KYOCERA MITA DEUTSCHLAND, Ring Grafischer Fachhändler, GRAPHIA Willy Nothnagel und Kern GmbH. Ebenfalls vor Ort sind u.a. e-dox, Richter & Menzel, Hilsenberg Graphics und Pfankuch Folien.
Die Postprint wendet sich an Druckereien, Agenturen, Grafik- und Satzstudios, Medien, Copyshops, Maschinenbauer, Buchbindereien, Lettershops, Dialogmarketing-Dienstleister, Verlage und Marketingentscheider. Auch für Behörden und Institutionen als eine wichtige Zielgruppe der Druckbranche gibt es passende Angebote auf der neuen Branchenplattform. Neben der Ausstellung bietet das Fachprogramm Diskussionen zu den aktuellen Themen Nachhaltigkeit, neue Medien und neue Geschäftsfelder. Die Exkursionen zum Briefzentrum Radefeld und dem Werk Heidelberg Postpress geben Einblicke hinter die Kulissen, und die Business Lounge sowie ein Get-Together für Aussteller und Besucher laden zum Networking ein.
Quelle:   www.postprint-leipzig.de , 08.08.2011
 
DIW-Konjunkturbarometer Juli 2011:  Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs
Die deutsche Wirtschaft dürfte laut DIW-Konjunkturbarometer im zweiten Quartal um 0,4 Prozent gewachsen sein und zwischen Juli und September mit einem Plus von 0,5 Prozent sogar etwas stärker zulegen.
„Aufgrund positiver Signale vom Wohnungsbau und auch aus Teilen des Dienstleistungssektors besteht die Chance, dass das Wachstum im dritten Quartal höher ausfällt, als bislang erwartet", sagte DIW-Konjunkturexperte Simon Junker, warnte aber auch gleichzeitig vor zu viel Euphorie: „Die vielfach gut gefüllten Auftragsbücher und auch die noch positive Stimmung bei den Unternehmen lassen zwar einen weiteren Anstieg bei der Industrieproduktion erwarten. Allerdings verliert die Nachfrage an Fahrt."
„Die Zeit des rasanten Aufschwungs ist vorbei", resümierte Junker, „gleichwohl befindet sich die deutsche Volkswirtschaft noch auf einem stabilen Wachstumspfad. Die Nachfrage kommt mehr und mehr aus dem Inland, und aufgrund steigender Beschäftigtenzahlen dürfte auch der Konsum weiter anziehen".
Quelle: DIW Berlin, 30.07.2011 
 
Strukturwandel dämpft Aufschwung in der Druckindustrie
Branche erwartet für 2011 Umsatzstagnation
Die deutsche Druckindustrie konnte im Jahr 2010 nicht von der guten Entwicklung der Gesamtwirtschaft profitieren, so der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) anlässlich seiner Jahrespressekonferenz am Mittwoch, dem 6. Juli 2011, in Frankfurt am Main.
Während das Verarbeitende Gewerbe im Jahr 2010 mit 14,5 Prozent zweistellig beim Umsatz zulegte, verlor die Druckindustrie weitere 2,5 Prozent ihres Umsatzes. Im Jahr 2010 erwirtschafteten die rund 10. 000 Unternehmen der Branche damit einen Umsatz von circa 20,3 Milliarden Euro. Die Kapazitätsauslastung der Druckbetriebe stieg im Jahresdurchschnitt 2010 auf 81,8 Prozent, das sind 3,3 Prozentpunkte mehr als 2009.
Seit Anfang 2011 hat sich die Lage der Druckindustrie leicht verbessert. So stiegen die Umsätze der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten - ausgehend von dem sehr niedrigen Niveau des Vorjahres - bis April 2011 um 4,6 Prozent auf rund 4,25 Milliarden Euro. Die ersten Einschätzungen für das 1. Halbjahr deuten wieder auf rückläufige Zahlen hin, so dass der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie für 2011 insgesamt eine Umsatzstagnation erwartet. Vor allem den kleinen mittelständischen Druckunternehmen macht der Strukturwandel mit dem starken Boom der elektronischen Medien zu schaffen.
Zahl der Beschäftigten rückläufig
Deutlich werde dies - so der bvdm - bei der Betrachtung der langfristigen Branchenentwicklung. Gegenüber dem Jahr 2000 ist die Zahl der Betriebe um 27,8 Prozent, die der Beschäftigten um 28,8% gesunken. Damit sind der Branche in den vergangenen zehn Jahren 3.879 Betriebe und 64.140 Beschäftigte verloren gegangen. In der deutschen Druckindustrie arbeiten rund 158.751 Mitarbeiter, das sind 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr 2009 (165.903).
Die Ertragslage in der Druckindustrie wird durch steigende Kosten in 2010 bei Papier (bei Verpackungspapieren bis zu 36 Prozent), Druckfarben (+1,3 Prozent) und Druckmaschinen (+1,6%) erheblich belastet. Alarmierend sind für den Verband die sehr hohen Energiepreise (+4,3%). Im Vergleich zum Basisjahr 2005 weisen diese eine außerordentliche Wachstumsrate von 22,6 Prozent auf.
Positiv wertete der bvdm den sehr maßvollen Lohnabschluss in der Druckindustrie verbunden mit der 33 Monate langen Laufzeit. „Diese Planungssicherheit sind der große Erfolg der diesjährigen Tarifrunde", so bvdm-Präsident Schwarz.
Gleichzeitig kritisierte der bvdm die starre Haltung der Gewerkschaft zum Manteltarifvertrag. ver.di müsse sich nach diesem Abschluss fragen, welchen Stellenwert für sie künftig ein moderner Flächentarifvertrag habe, wenn sie Reformen an dem Tarifwerk verweigere und belastende Forderungen zum Manteltarifvertrag aus rein taktischen Bewegungen aufstelle.
Einen eindringlichen Appell richtete der bvdm an die Politik, die mittelständischen Unternehmen endlich spürbar zu entlasten. Eine Stunde Arbeit in der deutschen Industrie war im Jahr 2010 um 47 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt. bvdm-Präsident Schwarz: „Arbeits- und Personalzusatzkosten müssen begrenzt werden, damit die Druckunternehmen in Deutschland im europäischen Vergleich wettbewerbsfähig bleiben."
Ein Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Druckindustrie sei die gute Ausbildung. Hier lobte er das Zusammenwirken der Tarifpartner. Insgesamt fünf neue, reformierte Berufsbilder treten in der Druckindustrie zum 1. August 2011 in Kraft: der Medientechnologe Druck für den Drucker, der Medientechnologe Siebdruck für den Siebdrucker, der Medientechnologe Druckverarbeitung für den industriellen Buchbinder, der Mediengestalter Flexografie für den Flexografen und der Packmitteltechnologe für den Verpackungsmittelmechaniker. Die Druckindustrie gehört mit einer Ausbildungsquote von über neun Prozent und insgesamt 15.936 Auszubildenden in 2010 weiter zu den Branchen mit der höchsten Ausbildungsdichte.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 08.07.2011
 
Finanzierungsbedingungen für Druck- und Medienbetriebe haben sich verbessert
Die Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen haben sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate verbessert. Die durch die Wirtschafts- und Finanzkrise ausgelösten Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme sind weitgehend überwunden. Die spezifischen, strukturellen Finanzierungsprobleme kleiner und mittlerer Unternehmen der Druck- und Medienbranche wirken sich jedoch weiter verstärkt aus. Dies zeigt die Unternehmensbefragung zum Bankenverhalten 2011, die der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) und seine Landesverbände gemeinsam mit der KfW Bankengruppe und 24 weiteren führenden Branchen- und Wirtschaftsverbänden im 1. Quartal 2011 durchgeführt haben.
Zwar ist der Anteil der Unternehmen, die über erschwerte Bedingungen beim Kreditzugang klagen, von 40% auf rund ein Viertel - in der Druckindustrie sogar von 36% auf 19% - zurückgegangen. Jedoch berichten kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter einer Million Euro mehr als drei Mal so häufig über Erschwernisse bei der Kreditaufnahme als größere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro.
Die schwierigere Situation kleiner Unternehmen der Druckbranche bei der Kreditaufnahme lässt sich auch daran festmachen, dass diese wesentlich häufiger von Erschwernissen als von Erleichterungen berichten. Dazu gehören beispielsweise hohe Anforderungen an die Dokumentation von Investitionsvorhaben und an die Offenlegung von Geschäftszahlen und -strategien. Von dem Problem, überhaupt noch einen Kredit zu erhalten, berichten kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis eine Million Euro siebenmal häufiger als Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz.
Der bvdm appelliert an die Kreditinstitute, innovative kleine Unternehmen stärker zu unterstützen. Viele kleine und mittlere Unternehmen können sich schnell auf neue Marktbedingungen ausrichten und sind in erfolgreichen Nischen wie dem Digitaldruck oder Large-Format-Druck tätig. Pauschale Branchenratings sind daher angesichts der Vielschichtigkeit der Druckindustrie und ihren sehr unterschiedlichen Wachstumsfeldern nicht aussagekräftig, so der bvdm.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 08.07.2011 
 
Tarifergebnis in der Druckindustrie
Arbeitgeber: Abschluss bietet Betrieben hohe Planungssicherheit
Bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf einen neuen Lohntarifvertrag mit 33monatiger Laufzeit geeinigt.
Die Einigung sieht eine Einmalzahlung in Höhe von 280 Euro brutto mit der Lohnabrechnung für September  2011 vor, eine lineare Lohnerhöhung von 2% ab 1. August 2012 sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro brutto, die mit der Lohnabrechnung im Juli 2013 ausgezahlt wird.
Auszubildende erhalten neben der vereinbarten linearen Lohnerhöhung von 2 Prozent,  Einmalzahlungen in Höhe von 140 Euro brutto sowie 75 Euro brutto, Teilzeitbeschäftigte erhalten die Einmalzahlungen anteilig.
bvdm-Verhandlungsführer Dr. Wolfgang Pütz wertete den Abschluss im Lohn als einen tragbaren Kompromiss. Der Abschluss trägt der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Branche Rechnung und gibt den Druckbetrieben eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Gleichzeitig verlängern die Tarifvertragsparteien den Manteltarifvertrag unverändert um drei Jahre. Er kann frühestens zum 31. März 2014 gekündigt werden. Mit der Verweigerungshaltung hat ver.di nach Meinung der Arbeitgeber den nötigen Paradigmenwechsel im starren Tarifwerk der Branche verpasst. In den langwierigen und von vielen Streiks begleiteten Verhandlungen zum Manteltarifvertrag wurden seitens der Gewerkschaft nur kosmetische und nicht justiziable Veränderungen angeboten. Pütz: „Die Gewerkschaft hat sich damit leider notwendigen strukturellen Anpassungen verschlossen."
Die von ver.di geforderten kostenintensiven Änderungen des Manteltarifs konnten erfolgreich zurückgewiesen werden. Sie hätten das Tarifwerk zusätzlich überfrachtet.
Der Abschluss gilt vorbehaltlich der schriftlichen Erklärung der Tarifvertragsparteien bis zum 22. Juli 2011.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 30.06.2011 
 
bvdm-Konjunkturtelegramm: Deutsche Druckindustrie
Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der Druckindustrie haben sich verbessert, sind aber mit -7% der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen noch negativ. Vor allem die Auftragsbestände im Vormonat werden wieder besser, wenn auch weiterhin negativ, beurteilt. Der Abstand zur Geschäftslagebeurteilung der Gesamtindustrie beträgt weiterhin 56 Prozentpunkte, d.h. in der Gesamtindustrie wird die Geschäftslage wesentlich besser eingeschätzt. Ungefähr 40% der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen der Auslandsaufträge sind mit -10% unverändert schlecht.
Im nächsten Quartal: Das Geschäftsklima stellt sich durch die gestiegenen Geschäftserwartungen  mit +7% als deutlich verbessert dar. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft sind auf 9% der Antwortsalden gestiegen.
Im nächsten Halbjahr: Die Geschäftserwartungen haben einen weiteren Sprung um 9 Prozentpunkte auf +21% gemacht, denn 28% der Druckunternehmer erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, 7% eine Verschlechterung, 65% erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat lagen die Erwartungen bei +5%.
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 30.06.2011 
 
Vierte Verhandlungsrunde in der Druckindustrie vertagt
Auch die vierte Verhandlungsrunde der Lohn- und Manteltarifverhandlungen in der Druckindustrie für die 160 000 Beschäftigten der Branche ist heute nach achtstündiger Sitzung in München vertagt worden. Die Verhandlungen werden am 16. Juni 2011 in Frankfurt am Main weitergeführt.
Zuvor hatten die Tarifparteien Möglichkeiten einer Annäherung ausgelotet, konnten allerdings keine Einigung erzielen. Die Arbeitgeber hatten der Gewerkschaft einen Vorschlag zur Änderung der Besetzungsregeln vorgelegt. Weitere Themen der Gespräche waren unter anderem die Hilfsarbeiterlöhne und Zeitarbeit, die Arbeitszeit und die Maschinenbesetzung.
Dabei haben die Arbeitgeber Zweifel, ob die Gewerkschaft angesichts ihrer Verweigerungshaltung und der Betonung von Haustarifverträgen ernsthaft an einem Erhalt des Flächentarifs interessiert ist.
Die Arbeitgeber kritisieren, dass ver.di kein tatsächliches Interesse zeigt, die Verhandlungen ergebnisorientiert zu führen. Stattdessen seien bereits im Vorfeld Streiktermine und Kundgebungen für die Folgewoche bekannt gegeben worden. Die Gewerkschaft versucht, die Verhandlungen in der Druckindustrie bewusst zu verzögern, um Druck auf die Verhandlungen bei den Zeitungsredakteuren auszuüben. In beiden Tarifverhandlungen zeigt die Gewerkschaft derzeit keinen wirklich konstruktiven Ansatz. Die andauernden Streiks haben zur Folge, dass die Betriebe Aufträge verlieren und Arbeitsplätze gefährdet werden. Die Forderungen der Gewerkschaft stehen nach Ansicht der Arbeitgeber für ein Anspruchsdenken, das keineswegs der Situation in der Branche entspricht. Innerhalb von zehn Jahren verlor die Branche fast 4000 Betriebe und damit fast ein Drittel aller Beschäftigten.
Die Arbeitgeber appellieren an ver.di, statt zu streiken nun an der Zukunftsfähigkeit der Branche mitzuarbeiten. bvdm-Verhandlungsführer Dr. Wolfgang Pütz: „Das Verhalten der Gewerkschaft treibt die Unternehmen sonst auf Dauer reihenweise aus dem Flächentarif."
Quelle: bvdm, Pressemitteilungen, 07.06.2011 
 
Digitaldruck und Versandlösungen: Papier Union erweitert Informationsangebot auf Website
Die Papier Union hat den Bereich Produkte und Dienstleistungen auf Ihrer Webseite PapierUnion.de um zwei wichtige Themen ergänzt: Sie zeigt hier nun auch ihre Sortimente in den Bereichen Digital-druck sowie Briefumschläge und Versandtaschen.
Für eine leichtere Orientierung unterscheidet die Darstellung des Digitaldruck-Sortiments in die Einsatzbereiche Lasersysteme und HP Indigo. Aufgeteilt in die unterschiedlichen Anwendungssysteme bietet der Webauftritt nun vielfältige Informationen zu gestrichenen, ungestrichenen und Recycling-Papieren. Auch den Bereichen Image-Papiere und Spezialitäten kommt eine wichtige Rolle zu. Gerade hier sind inzwischen viele Produkte, die die Papier Union ursprünglich für den Offset-Druck anbietet, digital-drucktauglich und von Anwendern getestet.
Dazu Sven Bartels, Leitung Kompetenzcenter Digitaldruck: „Der Digitaldruck ist zur Zeit ein Pioneermarkt mit vielen Innovationen und neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Viele unserer Partner erschließen sich über kreative Anwendungen neue Kundengruppen. Dafür benötigen sie einerseits ein breites Sortiment an Standardartikeln, wie z.B. glänzend gestrichen, 135 g/qm oder matt gestrichen, 170 g/qm. Sie verlangen aber vor allem auch nach neuen, innovativen Lösungen. Unser Sortiment mit Produkten von Mohawk, MagneCote oder Neenah Lahnstein bietet hier ein sehr breites Spektrum".
Der Bereich Briefumschläge und Versandtaschen (BU/VT) gibt den Interessenten einen optimalen Überblick über das Lieferportfolio der Papier Union. Wie der gedruckte Katalog „Das große 1x1 der Kuverts" unterscheidet die Web-Darstellung die starken Markenartikel Inapa Tecno Premium, Inaset Plus Laser, Inapa Tecno Speed, Inapa Tecno Business und Inapa Tecno Safe. So lässt sich die passende Versandlösung immer schnell finden. Der Bereich Briefumschläge und Versandtaschen stellt zusätzlich klassische Artikel aus Image-Sortiment des Großhändlers sowie dessen Tochter Inapa Packaging dar.
Marc Walbrecht, Leitung Kompetenzcenter BU/VT: „Die Papier Union hat ihr Sortiment im Bereich der Briefumschläge & Versandtaschen in den vergangenen Jahren weiter optimiert und ausgebaut. Auch in dieser Produktsparte kann sie sich mit Fug und Recht als Vollsortimenter bezeichnen. Der neue, umfangreiche Katalog „Das große 1x1 der Kuverts" ist Resultat dieser Entwicklung. Um auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen zu können, haben wir zudem die Marken Inapa Tecno Individuell und Print-Mail-Easy aufgenommen. Mit ihnen können wir in Sonderanfertigung immer das passende Produkt für unsere Kunden anbieten."
Quelle: Papier Union, 07.06.2011 
 
ifo Geschäftsklima unverändert freundlich
Bitte um Beachtung: Das ifo Institut veröffentlicht mit dem Monat Mai die Ergebnisse des Konjunkturtests gewerbliche Wirtschaft auf Basis einer neuen Gewichtung und einer aktualisierten Wirtschaftszweigklassifikation. Zudem wurde das Basisjahr für die Indexdarstellung von 2000 auf 2005 aktualisiert.
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Mai stabil geblieben, nachdem es sich zuvor zwei Mal nacheinander etwas abgekühlt hatte. Die bislang schon gute Geschäftslage wird von den Unternehmen nochmals als besser eingestuft. Ihre Erwartungen hinsichtlich der Geschäfte im kommenden halben Jahr sind zwar erneut etwas gedämpfter, aber weiterhin positiv. Die Konjunkturampeln in Deutschland stehen nach wie vor auf grün.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge leicht gesunken. Der Rückgang resultiert wie bereits im Vormonat aus den etwas weniger optimistischen Geschäftserwartungen der Unternehmen. Die aktuelle Geschäftslage bewerten die Industriefirmen unverändert als sehr gut. Im Auslandsgeschäft sehen sie ebenfalls weiterhin große Chancen. Die Anzahl ihrer Mitarbeiter wollen die Unternehmen deutlich erhöhen, allerdings nicht mehr ganz so kräftig wie im Vormonat.
Quelle: ifo Institut, 07.06.2011 
 
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